Schnelles Internet, schneller Mobilfunk – Mit Highspeed in die digitale Zukunft

Schnelle Verbindungen überall: Glasfaser und 5G sind ein Muss!

Wo wir standen

  • Bevor wir 2018 den Ausbau der digitalen Infrastruktur in die Wege geleitet haben, war die Stadt Wadern ein weißer Fleck auf der Breitbandausbau-Karte. In manchen Orten gab es schlicht kein angemessen funktionierendes Internet.
  • Auch die Mobilfunkversorgung im gesamten Stadtgebiet war völlig unzureichend. Funklöcher gab es praktisch in jedem Ort.

Wo wir stehen

  • Der Breitbandausbau und – damit verbunden – die seit 2018 mögliche Versorgung von nahezu 100 Prozent des Stadtgebietes mit mindestens 50 Mbit/s, in 85 Prozent der Fälle sogar mit 100 Mbit/s, war ein erster Meilenstein in Richtung Highspeed-Zukunft. Er linderte die schlimmste Not der flächendeckenden Unterversorgung.
  • Der Ausbau von 2018 war aber nur ein erster Schritt hin zu einer umfassenden Digitalisierung. Parallel zum Breitbandausbau auf 50 bis 100 Mbit/s haben wir als Stadtverwaltung das Thema „Glasfaserausbau“ angepackt. Und zwar aktiv. Als Partner wurde nach einem umfangreichen Auswahlverfahren energis gewählt. Der Ausbau läuft. Bislang geräuschlos und vor allen Dingen bisher auch ohne Kollateralschäden an der restlichen Infrastruktur. Stück für Stück wird unsere Stadt so in die digitale Zukunft geführt. Dort, wo die energis nicht hinkommen wird, also bei sehr abgelegenen Höfen und Häusern, werden wir, wo es sich als nötig erweist, über Förderprogramme Glasfaser verlegen lassen.
  • Zu meinen Prinzipien als Bürgermeister gehört: Nicht abwarten, bis jemand auf uns zukommt, sondern die Dinge selbst angehen und in die Wege leiten. Das gilt auch für den Mobilfunkausbau. Neue Masten, neue Technik: Als Kommune fragen wir nach und räumen Stolpersteine aus dem Weg. Die Versorgung des Stadtgebietes mit 5G wird Schritt für Schritt vorangetrieben werden. Versorgungslücken im Mobilfunknetz – besonders im Löstertal und Vogelsbüsch – sollen schon bald der Vergangenheit angehören.

Wo wir hinmüssen

  • Nach erfolgtem Glasfaserausbau wird die Stadt Wadern deutschlandweit im Ranking der Kommunen, die über schnellste Internetanschlüsse verfügen, ganz oben mitspielen. Die Position gilt es, technikoffen zu behalten. Das heißt, wir müssen und werden ganz genau hinschauen, welche Entwicklungen sich abzeichnen und dann im Interesse der Stadt und ihrer Bürger und Bürgerinnen sowie der Betriebe entsprechend reagieren.
  • Das gilt auch für den Mobilfunkausbau, wo 5G sicher ein Quantensprung, aber nicht das Ende des technischen Fortschritts ist.
  • Wir müssen es auf Dauer schaffen, deutlich mehr – am besten alle – Verwaltungsdienstleistungen komplett online anzubieten. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist es längst nicht. Das neue Online-Zugangsgesetz macht das Komplettangebot zwar theoretisch möglich, doch dauert die Umsetzung eine gefühlte Ewigkeit. Sowohl technisch als auch rechtlich sind wir hier zwingend auf die Vorgaben und Leistungen von Bund und Land angewiesen. Alles, was machbar war, haben wir umgesetzt, alles, was wir noch umsetzen können, werden wir auch umsetzen.
  • Bei aller Begeisterung für die Digitalisierung, die ja wirklich vieles leichter und einfacher macht, brauchen wir aber auch weiterhin analoge Angebote für all die Menschen, die mit einer sich rasch verändernden technisierten Welt nicht (immer) Schritt halten können. Das Angebot von digitalen und analogen Dienstleistungen in Parallelität ist kein Gegensatz, vielmehr ergänzt sich beides. Es ist nicht zuletzt auch ein Gebot der gesellschaftlichen Teilhabe, die eine Kommune ihren Bürgerinnen und Bürgern gewährleisten muss. Davon bin ich zutiefst überzeugt.